Antiviren und Sicherheitslösung unter Windows: G DATA InternetSecurity Suite 2009
In den letzten Wochen habe ich wirklich fast ausschließlich über Mac OS X und Linux berichtet - was mir auch nicht schwerfällt da ich ja diese Systeme doch sehr leidenschaftlich betreibe, und nicht nur als Hobby.
Nun muss ich jedoch auch einfach mal eine Lanze für Windows brechen, denn wie wir es auch sehen, dank M$ Windows ist die Computerwelt so, wie sie ist. Selbst Apple wäre nicht Apple, wenn die Firma nicht auf den Konkurrenten aus Redmond hätte reagieren müssen.
Da ich ja ein wenig Brassel mit meinem Computer hatte, habe ich mich nach der Reparatur auch mal der Software darauf angenommen, und unter anderem ist es einer meiner wenigen Windows Rechner. Windows XP wohlgemerkt, denn die Welt ist noch nicht reif für Vista
Ich hatte da mal einen Avira Virenscanner installiert, war aber irgendwie nicht ganz glücklich damit (was auch daran lag, dass ich immer nur die freie Version hatte - für Windows einfach nicht sicher genug). Deshalb griff ich ins Regal und installierte die Vollversion von G DATAs InternetSecurity Suite 2009.
Zusätzlich zum Virenscanner gibt es hier auch noch eine Firewall, ein Anti Spam und Anti Phishing Programm und eine Kindersicherung. Die Installation ist ein einfaches Klicki-Bunti, so wie wir es bei Windows erwarten. Einfach und fast problemfrei, denn es monierte eine Avira Installation, die war aber schon lange entfernt. Nach dem Wegklicken des Hinweises klappe es dann. Gut ist in dem Zusammenhang die Bootfähige CD, so kann der Rechner schon vor der Installation auf Viren im Bootsektor “abgeklopft” werden.
Die Konfiguration der für mich interessanten Dienste (AntiVirus, Firewall, AntiSpam) geht hervorragend einfach und unproblematisch, nur bei den automatischen Updates der Datenbank wunderte ich mich, denn bei der Initialisierung konnte ich nur einen Intervall von einer Stunde wählen, das dann auf etwas ruhigeres wie 3 Stunden zu setzen gelang erst später.
Die Geschwindigkeit überzeugt, ich habe mich nicht einmal ausgebremst gefühlt. Dies könnte an der Engine liegen, denn die unterstützt in der Version 2009 Mehrprozessoren. Einzig mein TightVNC-Server mag G DATA nicht, oder umgekehrt, hält der Virenwächter den VNC Server doch für einen Virus. dies ist jedoch auch wieder eher ein Feature, denn der Virenwächter reagiert bei unbekannten Dingen schonmal anhand des Verhaltens, und der VNC-Server legt ja auch so ein Backdoor ähnliches Verhalten an den Tag.
Die Firewall überzeugt durch mehrere Sicherheitsstufen und einen Expertenmodus der sehr genau gesteuert werden kann, den Gamermodus habe ich nicht getestet, aber das tut demnächst bestimmt eines der Kinder!
Interessant finde ich, dass der Spamfilter zehn verschiedene Sprachen unterstützt, auch wenn er im Testzeitraum nur die englische Mail schnappen konnte, die ich immer wieder bekomme um auf meine “Unzulänglichkeit” hingewiesen zu werden. Immerhin!
Fazit: Die InternetSecurity Suite von G DATA ist unkompliziert, sehr schnell und umfangreich.
Gestern noch gab das Debian Team die Erscheinung von Debian 5.o Lenny
Nachdem vor einigen Jahren schon Red Flag Linux für China vom Stapel lief, ist nun Kuba dran. Gezwungen durch US-Embargos hat die kubanische Regierung eine eigene Linux-Distribution entwickeln lassen. Da Microsoft Windows auf Kuba kaum zu bekommen ist (und wen, dann sind die illegalen Kopien nicht zu aktualisieren) könnte Nova Baire die Nummer Eins der kubanischen Betriebssysteme werden.




